Verwaltung digital weiterdenken
Interkommunales Digitalisierungskonzept für Strehla, Cavertitz und Liebschützberg

Ausgangssituation & Herausforderung
Neue gesetzliche Anforderungen, die zunehmende Komplexität kommunaler Aufgaben und der demografische Wandel stellen insbesondere kleinere Verwaltungen vor große Herausforderungen. Die drei Kommunen wollten deshalb gemeinsam Digitalisierungspotenziale erschließen und das Onlinezugangsgesetz praxisnah operationalisieren.
Im Mittelpunkt standen die Vermeidung von Medienbrüchen, die Standardisierung von Prozessen und die Entwicklung digitaler Workflows. Besonderheit des Projekts war der interkommunale Ansatz: Gemeinsame Lösungen sollten entwickelt werden, ohne die spezifischen Anforderungen der einzelnen Verwaltungen aus dem Blick zu verlieren.
Vorgehen & Methodik
Das Projekt verband Analyse, Beteiligung, Pilotierung und Umsetzungsplanung:
- Auftaktworkshop zur Identifikation und Priorisierung digitaler Potenziale sowie Auswahl von Pilotprojekten
- Kurzanalyse der kommunalen Aufgaben und Prozesse mit anschließendem Digitalisierungscheck
- Ableitung von Standardisierungs- und Automatisierungspotenzialen
- Digitalisierungswerkstatt zur Entwicklung von User Stories und Use Cases
- Ableitung von Anforderungen an Software und Hardware sowie Ermittlung von Weiterbildungsbedarfen
- Umsetzung und Evaluation ausgewählter Pilotprojekte sowie abschließender Umsetzungsworkshop
Ergebnisse & Projekterfolg
Im Ergebnis entstand ein gemeinsames Digitalisierungskonzept, das technische, organisatorische und prozessuale Anforderungen miteinander verbindet.
- Systematisch identifizierte und priorisierte Digitalisierungspotenziale
- Digitalisierungschecks für kommunale Aufgaben und Prozesse
- Ausgearbeitete User Stories und Use Cases für konkrete Anwendungsszenarien
- Anforderungen an Software, Hardware und notwendige Weiterbildungsmaßnahmen
- Umsetzung und Evaluation ausgewählter Pilotprojekte
Konkreter Umsetzungsplan für die weitere Digitalisierung der drei Kommunen
