Von der Idee zur Genossenschaft
Gründung und Geschäftsführung einer interkommunalen Trägerstruktur
Ausgangssituation & Herausforderung
Ausgangslage: Mehrere Kommunen hatten in einem Pilotprojekt gezeigt, dass gemeinsame Digitalisierung funktioniert. Damit daraus ein dauerhaftes Angebot werden konnte, brauchte es eine tragfähige Organisation mit klaren Regeln, Finanzierung und Verantwortlichkeiten.
Hürden:
- Die Organisationsform musste kommunalrechtlich zulässig sein und sich in den Räten beschließen lassen.
- Jedes Mitglied sollte unabhängig von seiner Größe gleiche Rechte haben.
- Der Vorstand besteht aus Bürgermeister:innen, die das Amt neben ihrem Hauptamt ausüben und deshalb wenig Zeit für das operative Geschäft haben.
Das Besondere: Die Genossenschaft ist im kommunalen Kontext eine ungewöhnliche Rechtsform. Sie vereint das Prinzip „ein Mitglied, eine Stimme“ mit unternehmerischer Handlungsfähigkeit und offenem Wachstum.
Vorgehen & Methodik
Projektstruktur:
- Konzeption der Trägerstruktur
- Erarbeitung des Regelwerks
- Gründung und Registereintragung
- Aufbau der Geschäftsführung
- Laufende Gremien-, Finanz- und Mitgliederarbeit
Methoden:
- Bewertung möglicher Organisationsformen
- Erarbeitung von Satzung, Beitragsordnung und Beitrittsunterlagen
- Mustertexte für Ratsbeschlüsse
- Abstimmung mit Prüfungsverband, Registergericht und Kommunalaufsicht
- Aufstellung von Wirtschaftsplan und Jahresabschluss
- Vor- und Nachbereitung von Vorstandssitzungen und Generalversammlungen
- Strukturierte Mitgliederkommunikation über Newsletter, Website, Social Media, Live-Demos und Veranstaltungsformate
Besonderheiten im Beratungsansatz:
- Wir beraten nicht nur, wir übernehmen Verantwortung: Als operative Geschäftsführung halten wir die Organisation handlungsfähig, während der Vorstand die strategischen Entscheidungen trifft.
- Wir haben Vorstandswechsel begleitet und Übergaben strukturiert.
- Das Beitragsmodell entwickeln wir entlang der Mitgliederstruktur weiter.
Ergebnisse & Projekterfolg
- Eine eingetragene, handlungsfähige Genossenschaft in kommunaler Hand.
- Ein vollständiges Regelwerk: Satzung, Beitragsordnung, Beitrittsunterlagen und Beschlussvorlagen.
- Eine ordnungsgemäße Finanz- und Gremienarbeit mit klarer Rollenteilung zwischen Vorstand, Generalversammlung und Geschäftsführung.
- Ein transparentes, planbares Beitragsmodell und ein etabliertes Kommunikationssystem für die Gewinnung neuer Mitglieder.
